Australien Part 2

Freitag, 22.03.2013

Wie die Zeit doch vergeht. Wir haben uns selbst erschrocken wie lang wir schon keinen Blog-Eintrag geschrieben haben.  Beginnen wir einfach mit einen Update für euch von uns.

Die letzten Tage in Queanbeyan sind sehr schnell vergangen. Zum Abschluss bei den Lanham´s gab es noch einen 2-tägigen Arbeitseinsatz auf Nathan´s Farm. Wir haben ihn tatkräftig dabei unterstützt die Schafe einzusammeln zu scheren. Harte Arbeit! Naja, ein wenig gelogen. Sagen wir mal 20% Arbeit und 80%  Spaß. Cool

Nachdem wir die Lodge in Queanbeyan verlassen haben, sind wir zusammen mit unserem  Seymore nach Sydney gefahren. Wir haben auf Besuch aus Deutschland gewartet. Julia´s Mum hat mit uns Sydney unsicher gemacht. Es waren ein paar tolle Tage mit Spaß, Abenteuern und wichtigen Gesprächen. Wir haben alles besichtigt was man in Sydney und Umgebung angucken kann. Dabei hatten wir einen super Tourguide. Danke Stephen, dass du vor allem Julia`s Mum einen geilen Eindruck  von Sydney vermittelt hast. „Mutti“ wurde in das australische Leben eingeweiht. Dazu gehört natürlich das BBQ am Morgen, Mittag und Abend sowie ein exzessiver Pub-Marathon.

Um in so kurzer Zeit einen Gesamteindruck von Sydney und Australien zu bekommen, haben wir eine "Allround-Tagestour" gebucht. Es war unsere erste „Mainstream-Tour“ in der gesamten Reise. Es war grandios zusammen mit „Mutti“, aber letztendlich würden wir es beim nächsten Mal wieder auf eigene und spontane Faust arrangieren. Von Sydney aus ging es in die Blue Mountains. Erster Stopp war ein Wildlife-Park. Wer bisher eines der typischen australischen Tiere noch nicht gesehen hatte, konnte es dort finden.  Koalas, Kängurus, Wombats, Schlangen, Krokodile und Opossums, kein australisches Tier wurde ausgelassen. Traumhafte Landschaften wurden uns in den Blue Mountains präsentiert. Die Bergformation der „Three Sisters“, Wasserfälle und ein Regenwald waren die Highlights. Und was fällt einem zum kulturellen Gut Australiens noch ein? Natürlich die Kultur der Aborigines.  Die Tour endete mit einer Show der Ureinwohner. Wie es so sein soll, wurden mal wieder wir auserwählt, die Show durch unsere Tanzkünste zum Kochen zu bringen. Lächelnd Nach einer kräfteraubenden Performance ging es mit dem Touri-Bus zurück nach Sydney. Auf all den Schreck gab es eine Weinflasche für 46 Dollar. Na gut 2! Die Woche in Sydney war die teuerste Woche unserer Reise! Solltet ihr irgendwann mal vorhaben in Sydney feiern zu gehen…Plündert eure Spardosen! Trotz der Preise raten wir euch alle Sydney zu besuchen und zu erleben. Es ist eine der besten Städte, die wir je gesehen haben. Ach, was soll der Geiz…Die Stadt ist der absolute Wahnsinn. Für uns ist es „THE PLACE  TO BE“. Wir verstehen jeden, der dort für immer leben will. Aber dies gilt auch generell für Australien. Und an die Lehrerfraktion…Lehrer werden in Mengen gesucht!

Nach einem schweren Abschied ging unsere Reise weiter Richtung Norden. Nächster Stopp war Port Macquarie. Ein endloser Strand mit perfekten Wellen für Surfer. Auf dem Campingplatz haben wir Bekanntschaft mit drei Brauern aus Deutschland gemacht, die in West Australia über 6 Monate auf einer Farm gearbeitet haben. Dies wurde für sie im Studiengang Agrarwissenschaften als Praktikum angerechnet. Verrückt! Mit dem Dreier-Gespann sind wir die nächsten Tage zusammen gereist. Dabei waren unsere Stopps Coffs Harbour, Byron Bay, Nimbin und Surfers Paradise an der Gold Coast. Wer Nimbin kennt, weiß warum wir da waren…! Alle anderen Orte waren einfach spektakulär durch die Kulisse mit dem Meer. Etwas aus der Reihe fällt Surfers Paradise. Der Ort lässt sich durch seine vielen Hochhäuser direkt am Meer als eine Art Touristenhochburg bezeichnen, in der man jedoch sehr gut feiern gehen kann. Ballerman 6 von Australien. Das hat uns persönlich überhaupt nicht zugesagt, wir haben die Ruhe und Natur vermisst.

Nach Surfers Paradise waren wir wieder alleine unterwegs. Über Brisbane ging es an die Sunshine Coast. In Brisbane haben wir nur einen Tag verbracht, so dass wir am Abend auf einem Parkplatz in Maroochydore (Sunshine Coast) gelandet sind. Auf dem Parkplatz hatten wir einige Nachbarn. Darunter eine schräge Mutti, die alleine mit ihren zwei Kampfhunden unterwegs in ihrem Van war. Nach einem kurzen, jedoch ausreichenden Gespräch mit ihr (zwei Zigarettenlängen), kamen wir auf die Idee weiter nach Noosa zu reisen. In Noosa haben wir einen top Parkplatz gefunden, aus dem wir und viele Andere einen Campingplatz gemacht haben. Er war mitten in der City und nur einen Katzensprung zum Meer entfernt. Die Polizei interessierte es reichlich wenig. Mit einem Lächeln und freundlichem Winken fuhren sie jeden Abend vorbei.

Nach einigen Tagen in Noosa ging es hinein ins Abenteuer. Wir hatten eine Jeep-Tour auf Fraser Island gemacht. Inklusive Bush camping! Fraser Island ist ein absolutes Naturspektakel. Neben weitläufigen Stränden waren wir in kristallklaren Seen, sprudelnden „Champagner Pools"  und von Sanddünen begrenzten Seen schwimmen. Wir haben uns mit der Strömung eines Baches treiben lassen und genossen zudem einen wundervollen Ausblick auf das Meer vom Felsvorsprung „Indien Head“, um nach Haien und Delfinen Ausschau zu halten. Die einzelnen Orte sind nur mit Four Wheel Cars zu erreichen. Jeweils 8 Leute haben sich einen Jeep geteilt und haben die Tage auf Fraser zusammenverbracht. Wir hatten mit unserer Gruppe sehr viel Glück. Zusammen waren wir wie eine Großfamilie auf Zeit. Dieser Ausflug war das Geld wert und bleibt unvergessen! Start- und Rückkehrpunkt dieser Tour war Rainbow Beach. Eines der langweiligsten Orte, die wir in Australien je gesehen haben. Zu der Tour gehörten 2 Übernachtungen jeweils vor und nach dem Aufenthalt auf der Insel. Die Unterkunft war der letzte Rotz, sodass wir nach der Rückkehr von Fraser sofort mit unserem Seymore abgereist sind. Wir haben dadurch unseren Van noch mehr lieben gelernt.

Nach der Abreise und bis zum heutigen Tag war das Glück eher nicht so auf unserer Seite. Den Überflutungen in Queensland konnten wir leider nicht entkommen und saßen einige Tage an der gleichen Stelle fest. Unsere Entscheidung war es dann einige Kilometer Umweg hinzunehmen um endlich in Cairns anzukommen. Auf den Weg nach Cairns wollten wir uns es nicht entgehen lassen Airlie Beach zu besichtigen. Der Touristenführer hat nicht zu viel versprochen. Es ist sehr niedlich dort.

Da wir nur einen Tag und eine Nacht dort verbringen wollten, hatten wir nicht vor uns mit viel Aufwand ein schönes Plätzchen zum Campen zu suchen. Wir haben bequem gedacht und uns auf einen bezahlten Parkplatz gestellt. Wir sagen extra bezahlter Parkplatz, weil wir dachten damit unser Gewissen zu beruhigen. Alle Parkmöglichkeiten in Airlie Beach sind voll von „No Camping“ Zeichen. So auch dieser. 24 Stunden Parkgebühr waren in unserem Kopf gleichgesetzt mit einer Übernachtung. Der nächste Morgen lehrte uns etwas anderes. Nach einer (auf Grund der Unsicherheit) sehr kurzen Nacht, wurden wir von einem dumpfen Klopfen an einer Autotür geweckt. Es war geschehen… Wir würden sagen: Schwein gehabt! Es war die Nachbartür. Wir konnten 1 und 1 zusammenzählen und haben uns so schnell wie möglich umgezogen. Dann klopfte es an unserer Tür. Doch was war uns vorzuwerfen? Es wird ja wohl erlaubt sein, in seinem Auto einfach nur zu sitzen. ;-) Wir sind einer 500 $ Strafe pro Person davon gekommen. Nun waren wir bereits wach, deshalb ging die Reise nach Cairns weiter. Nach einer langen Fahrt ist es dann passiert. Unser Motor dampfte und wir mussten anhalten. Unser Kühlwasser lief aus. Nach langen Überlegungen und vielen Telefonaten mit dem australischen ADAC, fanden wir Hilfe bei dem Mechaniker des nächsten Ortes. Dieser erklärte sich bereit zu uns zu kommen und bereitete unser Auto auf die kurze Strecke bis zur Werkstatt vor. Die Reparatur dauerte etwas länger, so dass wir eine Nacht in dem „riesigen“ Ort Gordenvale verbrachten. Mit geflicktem Auto erreichten wir einige Zeit später Cairns. Die Zeit in Cairns wurde zu einem nervenraubenden Akt. Mit allen Mitteln versuchten wir unser Auto zu verkaufen, doch es wollte sich einfach kein Käufer finden lassen. Der ursprüngliche Plan, seine Zeit sinnvoll mit etwas Arbeit zu füllen, erwies sich ebenfalls als schwierig. Cairns ist  ein Ort, an dem alle Backpacker nach Arbeit suchen und alle ihr Auto verkaufen wollen. Die Situation ließ sich nicht ändern und wir haben das Beste daraus gemacht. Für eine kurze Zeit verdienten wir ein wenig Geld als „Herb Packer“. Nach zwei Tagen wurden wir schon wieder entlassen. Begründung: Es gibt keine Arbeit mehr für.... 

Eine atemberaubende Tauch- bzw. Schnorcheltour ins Great Barrier Reef konnten wir uns jedoch nicht nehmen lassen.

Mittlerweile ist das Auto, für etwas weniger Geld als geplant, verkauft und der Flug nach Neuseeland kann kommen. In Neuseeland werden sich unsere Wege für einige Zeit trennen. Keine Angst, wir verstehen uns blendend. Wir wollen es einfach mal ausprobieren.

Fühlt euch gedrückt

Julia und Jessi

Peking und Singapur

Montag, 10.12.2012

Hallo Leute,

wir überbrücken gerade die Zeit bis zum Abflug nach Melbourne und haben uns gedacht, diese euch zu widmen.

Die Zeit in China liegt hinter uns und wir stellen beide fest: China muss man ein Mal gesehen haben, aber wir werden dort wohl nicht so schnell wiederkehren. Es gibt mehrere Gründe warum wir so denken.  Wir haben es echt versucht uns mit der Kultur anzufreunden, doch es hat einfach nicht geklappt. Wir wollen hier keinen in eine Schublade stecken, aber die Chinesen wirkten auf uns mehr als egoistisch und korrupt.  Eine Kultur, die man nur schwer begreifen kann. So wie wir in Schwarz trauern, trauern Chinesen in Weiß.

Wir wollen nochmal ein fettes!!! DANKE!!! an Doreen aussprechen. Du hast uns die Zeit in China versüßt und uns all die schönen Seiten Chinas spüren lassen. Das hat uns sehr gefreut.!!! DANKE!!! und wir drücken dich!

Ein Highlight unseres Aufenthaltes in  China war der Ausflug nach Peking. Die Verbotene Stadt und die Große Mauer muss man echt mal gesehen. Schon atemberaubend! Wir hatten für Peking und dessen Temperaturen keine passenden Klamotten in unseren Rucksäcken, doch der Zwiebeltechnik sei Dank, wir sind nicht erfroren. Auf der Großen Mauer fühlten wir uns wie exotische Tiere.  Viele wollten mit uns „Langnasen“ Fotos machen. Typisch Chinesen! Das hat zum Schluss richtig genervt. Ein Ehepaar hat uns sogar den ganzen Auf-und Abstieg verfolgt.

Die Wir auf der Großen Mauer

Back in Shanghai haben wir die restlichen Tage es eher ruhig angehen lassen und mehr oder weniger  in den Tag hinein gelebt (Wir wissen was ihr jetzt denkt , „ja“ ihr habt Recht. Wir leben seit dem Beginn unserer Reise in den Tag hinein).

Jetzt befinden wir uns gerade noch die letzten vier Stunden in Singapur. Es gibt in Singapur keinen Eifelturm oder irgendeine Attraktion, die man nur mit dieser Stadt verbindet. Doch um ein Kompaktpaket  Südostasiens mit westlichen Touch zu erleben, ist es ein Muss. Wir sind auf jeden Fall begeistert! Für alle die es kennen, wir waren auf dem bekannten Marina Bay Sands. Die berühmte Poollandschaft haben wir leider nicht gesehen. Der Eintritt war viel zu teuer. Auf dem Weg dahin haben wir schöne Ecken von Singapur sehen können. Dazu gehören zum Beispiel die „Supertrees“. Natürlich waren wir auch auf der Insel Sentosa, die wir mit der Seilbahn erreicht haben.  Außerdem könnten wir uns nicht die Orchard Road, die Harbour Front, Little India, die Arab Street und Chinatown entgehen lassen. Was unsere Begeisterung zusätzlich gesteigert hat, war unsere Unterkunft im 47. Stock und der Blick auf den Hafen. Wahnsinns Aussicht! Ein fettes !!!DANKESCHÖN!!! an  all die lieben Menschen, die uns unterstützt haben. ;-)

Marina Bay SandsSo schön ist der Weg zum Marina Bay SandsDa sind wir auf dem Marina Bay Sands

Die SeilbahnStrand auf Sentosa

Unsere UnterkunftDer Ausblick aus unserem Appartment

So, fertig! Gleich geht’s los nach Ozeanien und wir sind verdammt aufgeregt!

Übrigens, würde man unsere Reise in Flügen berechnen, haben wir die Hälfte schon hinter uns gelassen.

 

Fühlt euch gedrückt

Julia und Jessi

Vom thailändischen Dschungel über Phuket und Kuala Lumpur nach Shanghai

Mittwoch, 28.11.2012

Hallo Leute,

ein wenig Zeit seit dem letzten Eintrag ist ja schon vergangen. Lasst uns einfach da beginnen wo wir aufgehört haben. Nachdem wir uns auf der Insel Koh Pangan aufgehalten haben, ging unsere Tour mit der Fähre und dem Bus weiter Richtung Dschungel in den Nationalpark Khao Sok. Als eingefleischte Dorfkinder haben wir natürlich mit dem Dschungel gefährliche, niedliche, große, kleine und vor allem viele Tiere verbunden. Mehr als sie in der Nacht gehört, haben wir sie jedoch nicht. Die einzigen Tiere, die uns begegnet sind, waren die bestellten Elefanten mit denen wir eine Tour durch den Wald gemacht haben. Atemberaubende Kulissen haben sich gezeigt. Jedoch war das Glück mal wieder nicht auf unserer Seite. Aufgesattelt auf dem Elefanten fing es wie wild an zu gewittern. Der Sturm war das geringere Problem. Es waren eher die wirklich schmalen und rutschigen Elefantenwege. Wir auf dem Rücken eines riesigen Dickhäuters + der glitschige Pfad +  die gefährlichen Schluchten = ….! Wir haben es überlebt und es war eine coole Tour!

Unsere Baumhütte Der Blick aus unserer Hütte Aud dem Weg zu den Elefanten

Nach dem Dschungel sollte unsere Reise mit dem Bus weiter nach Phuket gehen. Selbst im tiefsten Dschungeldorf gibt es eine Bushaltestelle, an der nach Aussagen der Einheimischen stündlich ein Bus abfährt. Aus höchstens einer Stunde Wartezeit wurden fünf Stunden. Für die Dorfbewohner waren wir auf dem „Outdoor-Supermarkt“ eine riesen Attraktion, doch wirklich anfreunden wollte sich nur ein Kind.

Auf dem Weg ins Dorf

Endlich in Phuket angekommen, ging es auf die Suche nach einer Bleibe. Dies ging relativ fix, sodass wir uns sofort ins Inselleben stürzen konnten. Noch bevor das Essen serviert wurde, hatten wir schon die ersten Backpacker an unserem Tisch. Die Frühlingsrollen wurden brüderlich geteilt und es war ein lustiger Abend. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam an den Strand gegangen und schmiedeten Pläne für die Ladyboyshow am Abend. Die Abendplanung wurde schnell verworfen, Julia ging es nicht gut. Ab da an lag sie zwei Tage lang im Bett. Die Klimaanlage wurde zum Schuldigen einer Erkältung erklärt, was sich in Kuala Lumpur jedoch nicht bestätigte…dazu später. Mit dem Glauben, die Erkältung wäre überwunden, wollten wir das tun, was wir schon lange geplant hatten: Die Ladyboyshow besuchen. Die Ladyboyshow  kristallisierte sich als eine PingPongShow heraus. Was das ist, fragt Google. Eintritt ist frei, Bier kostet 500THB und ein Foto  in der Show zu schießen, wird mit 150$ bestraft…

Phuket war Geschichte und es ging mit dem Flieger nach Kuala Lumpur. Schon am ersten Tag waren wir beeindruckt von den dort lebenden Leuten. Super freundlich und hilfsbereit. Wir haben gedacht, dass die Thais schon sehr freundlich sind, aber sie wurden übertroffen. Obwohl wir nur für vier Tage in der Hauptstadt waren, würden wir jeden empfehlen dieses Land zu bereisen! Ein Bild, dass uns immer wieder in den Kopf schießt, ist der phänomenale Ausblick aus der Skybar des Trader Hotels. Diese Aussicht kostete uns lediglich einen Daiquiri. Für den letzten Tag bis zum Abflug nach Shanghai hatten wir keine Unterkunft und mussten ungefähr 24 Stunden überbrücken. Der Flieger sollte 8 Uhr morgens starten. Nachdem wir unsere Rucksäcke verstaut hatten, wollten wir eine Kleinigkeit essen. Tja, und da hat sich bestätigt, dass Julia keine Erkältung hatte…es ging zum nächstgelegenen „Arzt“ und von dort direkt ins „Hospital“. Der Bluttest bestätigte die Annahme des ersten „Arztes“: Dengue-Fieber. Es folgte große Angst darüber nicht in China einreisen zu dürfen, da Dengue-Fieber-Patienten bei der Regierung registriert werden. Naja, das ganze Spektakel hatte einen Vorteil, unsere Wartezeit bis zum Abflug ging schnell um. Ein kurzes Nickerchen am Flughafen für die notwendige Energie musste sein und dann ging es auch schon los. Achso, der „Arzt“ verordnete Julia vier Mal pro Tag zwei Tabletten Paracetamol (500er). Wir entschieden, dass Julia nicht mehr als vier Tabletten pro Tag nehmen sollte. Danke nochmal an Marc für den Ratschlag!

Der Blick aus der Skybar Das kurze Nickerchen

Die Einreise nach China bereitete uns zum Glück keine Komplikationen. Wir wurden von Doreen herzlich in Empfang genommen und waren erleichtert endlich angekommen zu sein. Unser Ankunftsflughafen befand sich in Hangzhou (180km entfernt von Shanghai). Eine der wenigen Millionenstädte in China. Dort haben wir zusammen mit Doreen das Wochenende verbracht. Unser Hostel lag mitten in der schönen Altstadt. Gleich am ersten Abend machte uns Doreen mit den chinesichen Essgewohnheiten vertraut. Mhhh lecker! Chinesische Küche in Deutschland hat rein gar nichts mit dem traditionell chinesischem Essen zu tun. Rosi, du hattest Recht, Peking-Ente ist nicht gleich Peking-Ente! Am nächsten Tag ging es auf zu dem naheliegenden West Lake, ein wirklich schönes Fleckchen Erde. Hier verbringen viele Chinesen ihren Urlaub.  Das Bootfahren, die Wassershow sowie einheimische „Breakdancer“ haben uns oft zum Schmunzeln gebracht. Die Chinesen sind schon verrückt.

 

Vor dem Probieren Nach dem Probieren Wir wissen nicht was das warDas ist übrigens Doreen :-) West Lake Auf dem See. Wir haben versucht schöne Fotos zu machen. Fitness am West Lake

Ein paar Tage später haben wir Shanghai erreicht. Eine riesen Metropole! An die Menschenmassen hatten wir uns durch Bangkok und Kuala Lumpur bereits gewöhnt, aber nicht an das egoistische Verhalten. Was haben wir gelernt?! Erstens: Wenn die U-Bahn hält, einfach Ellenbogen und Knie einsetzen, schupsen sowie pöbeln, um immer der Erste zu sein! Zweitens: An Supermarktkassen immer den Einkaufswagen dem Vordermann in die Hacken schieben, damit dieser schneller seine Einkäufe auspackt, auch wenn dieser noch nicht dran ist! Man muss zeigen, wer der Chef ist. Drittens: Rotzen fetzt! (Taschentuch?! Was ist das?!)

In der ersten Woche hatte nicht nur Julia Unterstützung aus der Heimat, sondern auch Jessi. Flo war zu Besuch bei seinem Cousin. Zusammen sind wir los zum Fakemarkt und haben unsere Verhandlungskünste ausgetestet. Ein langer Fußmarsch durch die City brachte uns zum Bund, wo wir die Skyline von Shanghai genossen haben. So gut wie jeden Abend ging es auf die Piste, zum Glück meistens relativ günstig. Ladies-Nights gibt es hier wie Sand am Meer. Jeden Mittwoch zieht es uns in den „Flaschenöffner“, das zur Zeit höchste Gebäude in  Shanghai.

Die Skyline Der Flo Das Gebäude in der Mitte ist der

An einem anderen Tag wurden wir zu einem Geschäftsessen von Doreens Firma eingeladen und hatten einen witzigen Abend, der für alle länger ging als geplant. Für einige gab es den Tag danach nur Wasser, mehr konnte der Magen nicht vertragen.

Die

Was war bisher noch sehenswert?! Die Altstadt von Shanghai begeistert vor allem mit seinen traditionell chinesischen Gebäuden mit wunderschöner Beleuchtung. Für uns hat es sich wie Weihnachtsmarktstimmung angefühlt. Übrigens sind die Temperaturen hier auch nicht höher als 10 Grad. Danke an Doreen für die vielen warmen Sachen! Außerdem sollte man den Yu Garden gesehen haben. Viele Teiche und Brunnen…einfach ein schöner chinesischer Garten. Ein weiteres Highlight für uns war die Fahrradtour durch Shanghai. Nicht nach hinten gucken ist die erste goldene Regel. Die zweite goldene Regel ist: Nur Vorsicht, keine Rücksicht! Besichtigt wurde die Lupu Brücke, die nach anstrengendem Aufstieg für uns einen schönen Blick geboten hat. Am Abend hat sich die Fahrradtour eher semi angefühlt…ein Hoch auf die Sportstudenten! Zudem hatten wir des Öfteren Probleme mit der örtlichen Polizei. Schon blöd, wenn ein Polizist zwei Fahrradfahrer zu Fuß verfolgen will…wir können halt keine Schilder lesen.

Die Altstadt Der Garten

Der Aufstieg auf die Brücke Der Ausblick Die Fahradtour.Wo ist der Fehler?

Jetzt haben wir noch acht Tage bis es weiter geht nach Singapur. Wir sind gespannt…

Wir hoffen, dass es euch allen gut geht?! Wir haben euch lieb!

Julia und Jessi

P.S. Übrigens glauben wir, dass Julia wieder gesund ist! :-)

Bangkok, Hua Hin, Koh Tao und Koh Pangan

Donnerstag, 08.11.2012

Hallo Leute,

wir haben uns in der letzten Zeit auf der thailändischen Insel Koh Tao (süd)östlich gelegen vom Festland aufgehalten und sind jetzt auf der Insel Koh Pangan. Ein Wort beschreibt alles: TRAUMHAFT! Bevor wir aber zu den Inseln kommen, gibt es ein kurzes Update darüber was wir davor angestellt haben.

Angekommen in der  wollten wir bevor wir ins Nachtleben einsteigen Kultur tanken. Unsere Reise sollte zum Wat Pho führen. Dies ist der älteste Tempel Bangkoks und beherbergt einen 44m langen und vergoldeten Buddha. Wir haben uns gedacht extra früh aufzustehen um eventuell den Menschenmassen zu entkommen. Das war zwar ein guter Ansatzpunkt. Es brachte uns aber trotzdem nicht viel. Die Türen öffnen erst ab 13uhr. Es sollte nicht sein. Wie reagieren zwei Frauen, wenn es nicht so läuft wie man es sich vorstellt?! Ganz klar, sie gehen  shoppen! Also, ging es direkt von dort mit dem Taxi-Boot und der Skytrain zum Siam Paragon. Dort gibt es alles von A-Z. Egal was! Bei uns blieb es dann aber doch nur bei einem Einkauf von Mexican Food. In diesem Viertel werden nochmals ganz klar die Gegensätze dieser wirklich krassen Stadt gezeigt. Leute, man sieht viele Sachen durch solchen Anblick ganz anders. Wir haben es dort auch nicht lang aushalten können und haben uns schlagartig zurück in die Khao San Road begeben. Mit dem Bus! Eine wahnsinnig tolle Erfahrung! Nur zu empfehlen! Für nicht mal 80 Cent bekommt man einen ganz tollen Eindruck von Bangkok. Mit dieser Fahrt war auch der Ärger vom Morgen vergessen und es wurde immer besser. Der Bus hielt genau vor einem Platz an, von dem man einen direkten Blick auf den Fluss hat. Dort übte gerade die thailändische Armee diverse Schiffsformationen um die Königin und den König auf dem Boot zu transportieren. Sowohl  das Königshaus als auch Buddha stehen bei (fast) allen Thailändern über den Dingen. Deswegen war es aufregend auch dies gesehen zu haben.

Angekommen in der Khao San Road

Dann ging es auf ins Nachtleben. Wir haben uns einfach dort zum Bier trinken reingesetzt wo es am lautesten und vollsten war. Ihr wisst doch Kontakte knüpfen und englisch üben. Dort haben wir ein junges irisch-französisches Ehepaar getroffen. Nach zwei Eimern Bacardi-Cola ging es weiter in einen Club. Wir wollen nicht wissen wie dieser im Hellen aussieht, aber es war sehr gute Stimmung. Als wir dann irgendwann nach Haus wollten, fing es an wie aus Eimern zu regnen. Wenn es hier regnet oder gewittert, dann zwar kurz aber sehr heftig. Es stand alles bis zum Bordstein und darüber hinaus unter Wasser. Nach dem Erzählen der thailändischen Securities haben auch sie es in dieser Straße noch nie gesehen. Wie viel Wahrheit hier gesprochen wurde, ist eine andere Sache. Für den Augenblick haben wir es aber ernst genommen.

Bacardi-Cola (small)

Am nächsten Morgen ging es gleich mit dem Zug weiter. Die nächste Station hieß Hua Hin. Das älteste Seebad von Thailand. Dort gingen schon die Könige baden als Thailand noch Siam hieß. Leute, aber ehrlich gesagt, kann man diesen Ort auch auslassen. Zu touristisch angehaucht und die Zielgruppe liegt wohl eher bei den Leuten, die alles schon hinter sich haben. Wir haben dort auch nur zwei Tage verbracht.  Dort haben wir eine Sorte von Menschen kennengelernt bei der man froh ist sie nächsten Tag nie wieder zu sehen. Ein angeblicher Immobilienmakler mit doppelter Staatsbürgerschaft (Schweiz/Thailand). Nach der Frage  „Können wir uns zu euch setzen?“ (er war mit einer „Kollegin“ unterwegs) hat er uns all sein Hab und Gut vorgetragen. Angefangen vom Auto über sein Haus bis hin zu seinen super ausgeprägten Instinkt Geld zu machen. In gewisser Weise müssen wir aber auch froh sein ihn in diesen Moment kennengelernt zu haben. Wir haben eine super geile Thai-Rock-Band hören können. Der Sänger glich Winnetou mit einem so schwarzen Humor, der einem das Gefühl gab bei geschlossen Augen  einem  britischen Mann vor sich zu haben.

 Bahnhof BangkokSandmännchen war voll genervtJulia auchWinnetou

Nach den zwei Tagen Aufenthalt in Hua Hin sollte es dann mit dem Zug und der Nachtfähre auf die Insel Koh Tao gehen. Mit dem Zug ging es in die Stadt Chumphon. Schon am Bahnhof wurden wir von Thailändern abgefangen, die uns Angebote für die Fähre machten. Das haben wir gleich in Anspruch genommen, weil die Fähre 20km außerhalb von Chumphon losfährt. Da die Nachtfähre erst 23Uhr vom Hafen ablegt, hatten wir einen ganzen Tag die Möglichkeit die Stadt zu erkunden. Die Option haben wir aber nicht genutzt, da wir am Meeting Point von Chumphon einen 66-jährigen Mann aus  Bangladesch kennengelernt haben. Er hat kuriose Geschichten aus dem Leben erzählt, sodass die Zeit auch sehr schnell vorbeiging. Wir nennen es aber wirklich nur Geschichten. Nach 7 Stunden Geschichten anhören, ging es dann mit dem Shuttle zur Fähre. Es lagen 6 Stunden Fahrt vor uns. Wir haben so gut wie kein Auge zugemacht und die ganze Nacht auf dem Deck geschlafen. Einen von uns hat es nämlich mit der Seekrankheit erwischt. Wer wird hier nicht erwähnt. Außerdem hatte der Schlafraum neben Menschen noch andere Mitbewohner zu bieten. Was wird hier nicht erwähnt. Auf der Fähre haben wir zwei sympathische Menschen kennengelernt. Annika und Felix, die für einen Monat durch Thailand gereist sind. Mit den Beiden verbrachten wir viel Zeit auf der Insel Koh Tao.

Links: Armin der Geschichtenerzähler; Rechts: Jan der bis Koh Tao MitreisendeUnser Schlafraum auf der FähreFelix und Annika

Kommen wir also nun zu den Inseln Koh Tao und Koh Pangan. Beides sind schöne Flecken auf der Erde. Nach Bangkok und der Überfahrt genau das Richtige. Zunächst zur  Insel Koh Tao. Die Insel ist nicht größer als 22km². Koh Tao heißt so viel wie Schildkröten-Insel. In der Vergangenheit war diese Gegend voll von Schildkröten. Nowadays sind sie kaum noch vorzufinden. Zudem ist Koh Tao, die Taucherinsel schlecht hin. Es ist sehr günstig (wohl die billigste Möglichkeit weltweit) und es gibt sehr tolle Tauchspots. Da Jessi es so und so vor hatte auf der Reise eine Schein zu machen, wurde es hier in die Tat umgesetzt. Gleich am zweiten Tauchtag gab es die Belohnung, einen fünf Meter langen Walshark! Das Glück war auf Jessis Seite, normalerweise sieht man einen Walhai erst nach dem circa fünfhundertsten Tauchgang. Julia hat in der Zeit die Insel erkundet und sich durch verschiedene Massagen durchgekämpft.  Der Tauchkurs ging vier Tage und so lange waren wir auf der Insel.

Traumhaft schön!Abendessen bei Sonnenuntergang...wie kann es schöner sein?Unser Bungalow

Die Insel Koh Pangan ist unserer Meinung nach was ganz anderes. Es gibt zwar sehr schöne Strände, aber insgesamt gefiel uns Ko Tao besser. Wir haben einen privaten Strand und leben hier eher wie in einer kleinen Familie. Unsere Unterkunft hat lediglich fünf Hütten von den nur zwei besetzt sind. Peter und Ying (die Besitzer) sind sehr freundlich und hilfsbereit. Leider haben wir nicht die Möglichkeit den Strand optimal zu nutzen. Die Fährüberfahrt hat uns einen extremen Sonnenbrand beschert. Die Sonne ist zur Zeit nicht unser bester Freund. Heute wollen wir uns einen Roller ausleihen und die Insel erkunden.

Wir hoffen es geht euch allen gut?! Wir kommen hier auf jeden Fall zu schönen und klaren Gedanken!

 

Trotzdem vermissen wir euch alle!

Wir haben euch lieb! Haltet die Ohren steif!

In Liebe

Jessi und Julia

Gut angekommen und den ersten Tag in Bangkok verbracht

Samstag, 27.10.2012

Nach einem Flugmarathon von insgesamt 16 Stunden  fliegen und umsteigen, sind wir sicher in Bangkok gelandet. Es gab keine Turbulenzen. Nach großem  Bangen einen Gänsehälse ablutschenden und nicht nur seinen Sitz ausfüllenden Sitznachbarn zu erwischen, haben wir doch viel Glück gehabt. Wir haben Sabine kennengelernt. Nochmals vielen Dank für die nette Begleitung auf derLangstrecke!

Sabine

Angekommen in Bangkok hat uns natürlich gleich das Glück verfolgt. Jessi´s Rucksack hat es nicht bis Bangkok geschafft und liegt noch in London. Muss wohl an den Genen liegen (Grüße an Mama Jutta).

Mit einem Shuttle wurden wir in unser erstes Domizil gebracht. Top Unterkunft!  Die „BS Residence“ ist zwar etwas außerhalb von Bangkok und vom Fluglärm geprägt, aber die Anlage/ das Zimmer wirklich schön. 

Unser erstes ZimmerBlick in den InnenhofDas ZimmerDas ZimmerDas Zimmer

Unser erster Poolgang und die Massagedüsen waren bereits sehr erholsam, sodass wir uns gleich danach ins thailändische Leben begeben haben. Schon was anderes als in Deutschland. Wer hätte das gedacht. Der erste Gang führte uns über einen Markt.  Neben den vielen Garküchen gab es natürlich auch solch Sachen wie gekochte Schlangen oder  Schweine- und Rindszungen in brodelnder Hitze zu sehen. Die Gerüche  und Eindrücke sind einmalig. Manche möchte man teilen, aber so einige auch nicht.

Markt

Wir haben uns auch gewagt unser erstes Mahl  aus einer Garküche auszuwählen. Ist echt schon komisch, wenn ein geschätzt 10-jähriger Junge uns das Essen serviert. Als so gut wie die einzigen Europäer weit und breit waren wir natürlich nicht nur für den Jungen, sondern auch für viele anderen eine Attraktion beim Essen.

Da der Tag für uns dann doch sehr lang war, wollten wir danach einfach nur schlafen…und wie das so ist, macht der Jetleg einem einen Strich durch die Rechnung. Naja, und dann hatten wir noch ein Problem. Einmal die Tür zum Balkon aufgelassen, ging es los mit der Gecko-Jagd im Zimmer.

Am ersten offiziellen Tag wollten wir uns zum Königlichen Platz Sanam Luang durchschlagen und von dort aus den Großen Palast angucken. Naja, so hatten wir es vor. Durch einen Zufall haben wir einen thailändischen Soldaten kennengelernt. Dieser hat uns eine Bootstour empfohlen, welche durch einen Teil der Kanallandschaft von Bangkok führt. Kurzer Hand wurde ein Tuk Tuk bestellt und es ging los. Man muss schon sagen, dass die Leute sehr nett sind. Trotzdem sollte man echt immer die Augen aufhalten. Es versucht jeder sein Geld zu machen.  Leider können wir es nicht leugnen Europäer zu sein. Die beliebtesten Fragen sind: Where are you come from? What do you pay for? Und der absolute Platz eins geht an: Tuk Tuk?

Nachdem wir die Bootstour hinter uns gelassen haben, ging es dann wirklich zum Königlichen Platz und zum  Großen Palast. Der Menschenauflauf ist an solchen Stätten natürlich enorm.  Nicht so unser Ding! Abschließend sind wir dann in die Khao San Road gepilgert. Das hat alles wieder gut gemacht. Dort muss man mal gewesen sein. Darauf bauen wir auch unsere Weiterreise auf. Wir bleiben noch für den 27. und 28.10 in der ersten Unterkunft . Dann wollen wir uns am 29.10 für ein oder zwei Tage unser Ho(s)tel dort suchen und weitere Pläne für Thailand schmieden.

Updates gibt es sobald wir wieder Internet haben.

Bevor wir es vergessen...Jessi´s Rucksack ist auch angekommen. Jetzt hat jeder seinen eigenen Schlüpper! :-)

Wir drücken euch ganz feste!!!

Julia und Jessi

 

Bald geht es los

Donnerstag, 25.10.2012

So, der Tag ist ran. Wir starten gemeinsam mit Jessi´s Schwester Richtung Hamburger Flughafen. Und fliegen dort voraussichtlich gegen 18.55Uhr in RIchtung London. 22.05Uhr (Londoner Ortszeit) geht es dann zur ersten Station: !!!!BANGKOK!!!. Nach Thaliändischer Ortszeit landen wir 15.20Uhr.

Leute, haltet die Ohren steif. Wir versuchen es auch!!!!

Fühlt euch gedrückt

Julia und Jessi